Der zweite Input-Tag steht unter dem Motto: Entwicklung zur Demokratie.
(Videos von allen Vorträgen und Workshops können über die Website www.avrecord.de bezogen werden. > ALLE BESTELLUNGEN, DIE WÄHREND DER KONGRESSZEIT EINGEHEN, ERHALTEN 30% RABATT! Auch Mitschriften werden sobald wie möglich verlinkt werden.)
Die Morgeneinstimmung

Die Morgeneinstimmung mit Romy Motschmann stand an diesem zweiten Input-Tag unter dem Motto "Wasser" und fand diesmal in der wunderschönen Kapelle des Kongresshauses statt. Zur Einstimmung las Joachim Pfeffinger einen Sinnspruch Rudolf Steiners:
Es spicht das Weltenwort
Das ich durch Sinnentore
In Seelengründe durfte führen:
Erfülle deine Geistestiefen
Zu finden einstens mich in dir.
Vortrag und Workshop mit Rainer Rappmann: Ohne Kunst keine Demokratie!
Der Beitrag von Joseph Beuys zur Direkten Demokratie.
Rainer Rappmann, Journalist und Autor hat das sprachliche Werk von Joseph Beuys editiert und herausgegeben. Er ist Initiator und Organisator der Achberger Symposien. Die Free International University lebt im FIU-Verlag weiter.
Rainer Rappmann kommt aus Achberg und beruft sich auf den Ausspruch Joseph Beuys: „La revolutione siamo noi“. Er vertritt die These, dass es keine andere Methode mehr gäbe Einfluss zu nehmen, als die Kunst etwas zu entwickeln. Alle anderen Wege seien mittlerweile verschlossen. Bewegung, Richtung Auferstehung beschäftigten Beuys zuerst bei einem Christusbild. Über die Arbeit mit Plastiken und Bienen versuchte er sich der Natur empathisch anzunähern und kam so zum Grundprinzip des Chaos und demjenigen der Form, dazwischen das Prinzip der Bewegung.
Beuys entwickelte neue Begriffe, da für ihn die alten Begriffe nicht mehr gültig schienen. Die direkte Demokratie wurde in der Achberggruppe um ihn herum mehr und mehr von Bedeutung: „Ohne Rosen tun wir nicht sonst können wir gar nicht denken“, sagte Beuys, was er dann auch 100 Tage auf der Dokumenta in Kassel demonstrierte. Später hat er mitgeholfen die die Grünen zu gründen. Die Menschen der Achberger Gruppe nach ihm haben einen Demokratiebus entwickelt, der herumfährt und Menschen zu einem Dialog über direkte Mitgestaltungsmöglichkeiten einlädt.
www.fiu-verlag.com
Vortrag und Workshop mit Christoph Pfluger: Das Geheimnis des Geldes.
Der Journalist und Verleger („Zeitpunkt“), Mitbegründer von „Neustart/Schweiz“ befasst sich seit 25 Jahren publizistisch mit den Fragen des Geldsystems.
Im Verlauf der Geschichte hat sich das Geld von seinem realen Wert (z.B. Salz) über den Symbolwert (z.B. Papier) zu einem Negativwert verwandelt. Heute besteht unser Gels aus Schulden, die nie zurückbezahlt werden können, mit eingebautem Wachstumszwang und Umverteilungseffekt. Wie funktioniert unser Geld? Wie meistern wir den unvermeidlichen Crash? Und wie sieht das gerechte Geld der Zukunft aus?
In seinem Beitrag auf dem Kongress erläutert Christoph Pfluger unsere heutige Sklaverei, die durch das Geldsystem bedingt ist. Er ist der Meinung, dass wir mit einem Drittel der Arbeit den Lebensstandard halten könnten. Der Hauptgrund der heutigen Misere ist der Zins. Was können wir tun? Die private Gelschrumpfung ist das Thema, das der Bürger auf der Strasse versteht. In 45 Sekunden kann man das jedem erklären. Somit ist das also die grosse Türe der Geldreform: Zuerst muss die private Gelschöpfung verboten werden. Geld gibt es nur noch durch Zentralbanken. Dann kommt die Vollgelreform, d.h. Zentralbanken produzieren Geld gemäss dem Bruttoinlandprodukt und garantieren so Stabilität. Regionale und Alternative Währungen und Tauschkreise werden gefördert und längerfristig bräuchten wir universelles Geld mit Negativzins bevor wir schlussendlich zur beziehungsfreundlichen Schenkökonomie kommen.
Christoph Pfluger ist Journalist und Verleger ("Zeitpunkt") und befasst sich seit 25 Jahren mit Fragen des Geldsystems. Er ist Mitbegründer des Vereins "Neustart Schweiz" und der Plattform "parteifrei.ch". Neustart Schweiz hat sich die Revitalisierung der Nachbarschaften und des ökologischen Umbaus der Gesellschaft zum Ziel gesetzt hat. parteifrei.ch will parteiunabhängigen Menschen den Zugang in die Politik erleichtern und so die staatsbürgerliche Verantwortung auf eine breitere Basis stellen.
Er ist Autor des Buches "Das nächste Geld". Es dokumentiert die fehlende Wertbasis des heutigen Geldes undChristoph Pfluger seine Verfassungswidrigkeit und es zeigt, wie der unvermeidbare Crash zu einer demokratischen und nachhaltigen Geldordnung genutzt werden kann.
www.christoph-pfluger.ch
Vortrag und Workshop mit Susanne Wiest: Grundeinkommen und Demokratie.
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| Aufstellung Bedingungsloses Grundeinkommen |
„Für mich ist das gemeinsame, offene Gespräch über unser Zusammenleben das atemberaubend Neue. Offenheit im politischen Raum. Wir werden sichtbar. Ich habe mich von der bloßen Demokratieteilnehmerin in eine Demokratiemitgestalterin gewandelt.“ Susanne Wiest ist Tagesmutter mit einem kleinen Kindergarten und ärgerte sich über Gesetze die begrenzen, statt Entfaltung
ermöglichen. Als ihr Arbeitsrahmen zunehmend unbehaglicher wurde und Ängste kamen, stieß sie im Internet auf das Grundeinkommen.
Was würden Sie arbeiten wenn für ihr Einkommen gesorgt wäre? Wurde dort gefragt und schon beim Lesen fiel ein Druck von ihr. Sie war elektrisiert, und kam zufällig dazu eine Petition zu erstellen auf die es so riesige Reaktionen gab, dass sie in den Bundestag eingeladen wurde. In diesem Konzept des Grundeinkommens ist es wichtig, Arbeit und Einkommen entkoppeln und zu einem weniger eingeengten Arbeitsbegriff zu kommen. Komplementärwährung und bedingungsloses Grundeinkommen sei ein anderes Projekt. Sie empfindet das BGE als ungeheuer radikal und wichtig. Eigenverantwortliche Bürger/-innen könnten nicht überzeugt werden, nur inspiriert.
Beim Nachmittagsworkshop hat sich eine Aufstellung zum Bedingungslosen Grundeinkommen entwickelt. Videos von allen Vorträgen und Workshops können über die Website www.avrecord.de bezogen werden.
http://www.grundeinkommen-bundestag.de/
ermöglichen. Als ihr Arbeitsrahmen zunehmend unbehaglicher wurde und Ängste kamen, stieß sie im Internet auf das Grundeinkommen.
Was würden Sie arbeiten wenn für ihr Einkommen gesorgt wäre? Wurde dort gefragt und schon beim Lesen fiel ein Druck von ihr. Sie war elektrisiert, und kam zufällig dazu eine Petition zu erstellen auf die es so riesige Reaktionen gab, dass sie in den Bundestag eingeladen wurde. In diesem Konzept des Grundeinkommens ist es wichtig, Arbeit und Einkommen entkoppeln und zu einem weniger eingeengten Arbeitsbegriff zu kommen. Komplementärwährung und bedingungsloses Grundeinkommen sei ein anderes Projekt. Sie empfindet das BGE als ungeheuer radikal und wichtig. Eigenverantwortliche Bürger/-innen könnten nicht überzeugt werden, nur inspiriert.
Beim Nachmittagsworkshop hat sich eine Aufstellung zum Bedingungslosen Grundeinkommen entwickelt. Videos von allen Vorträgen und Workshops können über die Website www.avrecord.de bezogen werden.
http://www.grundeinkommen-bundestag.de/
Vortrag und Workshop von John Bunzl: Weltzentrischs Bewusstsein und politische Aktion – Simpol.
Nach Simpol betrifft Simultanpolitik nur das, was die Länder nicht selbst tun können. Zudem brauche es genügend Länder die dies simultan unsetzen. Globale multi-thematische Maßnahmen werden von Bürgern entwickelt und die bis zur Umsetzung provisorisch blieben, eine Flexibilität, die für die Gewährung der Demokratie notwendig sei. Prozess: Bürger/innen wählen diejenigen Politiker, die die Selbstverpflichtung zur Simultanpolitik unterschrieben haben, was ihnen wahltechnische Vorteile bringt. Es braucht keine Mehrheit lediglich einen kritischen Anteil.
Siehe dazu auch www.de.simpol.org und www.simpol.org.
Workshop mit Ursula Dold und Gernot Jochum Müller: Komplementäre Währungen.
Das jetzige Geld- und Wirtschaftssystem funktioniert nach Regeln und Mechanismen, die nicht der Nachhaltigkeit dienen. Komplementäre Währungen haben das Potenzial diese Nachteile zu kompensieren. Am Beispiel des Talente-Tauschkreises Vorarlberg und TALENT Schweiz wurde gezeigt, wie eine solche Währung praktisch funktioniert und welchen Nutzen sie bringen kann.
Ursula Dold ist Sozialpädagogin und Pharmazeutin. Seit 2001 ist sie Präsidentin des Vereins TALENT Schweiz, ein Tauschkreis, in dem mit einer komplementären Währung gehandelt wird (www.talent.ch/). Ursula Dold hält Vorträge und Workshops zu den Themen:
- Funktionsweise des jetzigen Geldsystems und die Auswirkungen
- Schere zwischen Arm und Reich
- Geldvermehrung und Wirtschaftswachstum
- Zins und Waren
- Funktion von komplementären Währungen und deren positive Auswirkungen
Gemeinsamer Workshop mit Kai Ehlers und Esben Koehn:
Kai Ehlers: Die Kraft des Überflüssigen
Kai Ehlers Intention für diesen Workshop war, unsere Aufmerksamkeit wecken, über welche Kraft die von den globalen Wachstumsprozessen des Kapitals als „überflüssig“ an den Rand gedrängten Menschen heute verfügen, wenn sie sich des Überflusses, aus dem heraus sie ins Abseits gedrängt werden, bewusst machen.Esben Koehn: CHARTA „Für ein Europa der Regionen“.
Wie eine europäische Unabhängigkeitserklärung aussehen könnte. Welche Demokratiereform, Wirtschafts- Steuer- Finanzreform dazu notwendig wären und wie das Modell der regionalen Subgliederung aussehen könnte wurde hier diskutiert.Kai Ehlers

- geboren 1944 in Brüx (bei Prag), lebt in Hamburg.
- Kai Ehlers ist selbstständiger Forscher, Publizist und Buchautor.
- Er hat seine Tätigkeiten unter das Zeichen des (kretischen) Labyrinthes gestellt.
Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf den nachsowjetischen Wandlungen und deren lokalen wie auch globalen Folgen, denen er durch Untersuchungen, Gespräche und Aktivitäten vor Ort nachgeht - Rußland, Mongolei, China. Dabei konzentriert er sich in zunehmendem Maße auf die Frage, was Menschenwürde in unserer globalisierten Welt von heute und in Zukunft bedeuten und wie sie gewahrt und entwickelt werden kann. In diesem Zuge ist auch der Islam zunehmend in sein Blickfeld gerückt.
Eine der aktuellen Fragen, zu denen er arbeitet, ist die Eröffnung eines interdisziplinären Dialoges zu den unterdrückten Teilen des gemeinsamen historischen, epischen und mythologischen Kosmos Eurasiens. In Deutschland engagiert er sich in der Debatte um gesellschaftliche Alternativen.
Eine der aktuellen Fragen, zu denen er arbeitet, ist die Eröffnung eines interdisziplinären Dialoges zu den unterdrückten Teilen des gemeinsamen historischen, epischen und mythologischen Kosmos Eurasiens. In Deutschland engagiert er sich in der Debatte um gesellschaftliche Alternativen.
Esben Koehn (HOLON Deutschland)

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- Geboren 1955 in Haderslev/Dänemark, geschieden, keine Kinder, lebt in Kiel
- Rechtsanwalt/Fachanwalt für Familienrecht seit 1998, Dolmetscher Deutsch-Dänisch, Numerologe
- Arbeitskreisleiter AK Europa (Die Violetten)
- Vorsitzender HOLON Deutschland
- Teilnahme an den Vorbereitungskonferenzen zum Kongress für Integrale Politik in den Jahren 2010 und 2011
- Sein politisches Ziel ist es, Grundlagen für eine Regionalisierung der Gesellschaften zu entwickeln, Konzepte in der Öffentlichkeit zu verbreiten und an deren Umsetzung mitzuwirken.
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Für jede Volkswirtschaft, aber von “Spitzenpolitikern” und “Wirtschaftsexperten” übersehen, gilt:
AntwortenLöschenGeldvermögen = Kredite + M1 – (über Fristentransformation verliehener Anteil von M1)
Was muss also in einer endlichen Welt mit endlichen Ressourcen passieren, solange ein Geld mit Wertaufbewahrungs(un)funktion verwendet wird und es ein privates Bodeneigentumsrecht gibt?
http://opium-des-volkes.blogspot.de/2011/07/was-passiert-wenn-nichts-passiert.html