Von Marie Theres Dernbach
So fühlte sich das für mich an:
So wie in Arbogast auch hier wieder ein Gefühl in Bewegung zu geraten, bei diesem beschwingtem Zusammenspiel Gleichgesinnter, in dem zunehmend neue Töne anklingen. Es mangelt so sehr an Wertung und Abgrenzung, dass ein Missklang nicht zu fürchten ist.
Reibungen durch Berührung unterschiedlicher Töne bedürfen nicht der Auflösung in Harmonie, sondern fördern eher die Fähigkeit des Zuhörens. Dabei geben viele wundervolle Akkorde im professionellen, wie im syntuitiven Zusammenspiel dem orchestralen Geschehen Fülle und Klarheit.
So fällt es den neuen Mitgliedern leichter ihre Partitur problemlos hineinzufügen, ohne an Noten oder den täglichen Fingerübungen hängenzubleiben. Das kunstvolle Zusammenspiel, bei dem jeder aufeinander hört und achtsam seinen Einsatz platziert, ist so taktvoll, dass es mitreißt und wie nebenbei die Beine in Bewegung setzt: Leicht tänzelnd, voller Schwung und Freude. Und dann ist sie wieder zu hören, diese neue Melodie, auf ganz anderen Kanälen als Politik je zuvor vernommen wurde.
Marie-Theres
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