von Marie-Rose Fritz
Wer oder was ist integral?
Diese Frage stellt sich mir immer wieder. Integral hat mit integrieren zu tun, alle Perspektiven, alle Dimensionen des Bewusstseins, in der Weite und in der Tiefe, mit ihren Entwicklungsaspekten, mit Heterarchien und Hierarchien, mit dem Relativen und dem Absoluten.
"Meide die Vielen und suche das Eine.
Wenn du das Eine gefunden hast,
umarme die Vielen als das Eine,"
hat irgendwann einmal ein Weiser gesagt.
Und heute sieht der Mensch,
dass es dahinter eine weitere Tür gibt
zu einem Zimmer mit Landkarten,
damit er sich noch besser
in diesen vielen Welten zurechtfinden kann."
Wer oder was ist integral?
Diese Frage stellt sich mir immer wieder. Integral hat mit integrieren zu tun, alle Perspektiven, alle Dimensionen des Bewusstseins, in der Weite und in der Tiefe, mit ihren Entwicklungsaspekten, mit Heterarchien und Hierarchien, mit dem Relativen und dem Absoluten.
"Meide die Vielen und suche das Eine.
Wenn du das Eine gefunden hast,
umarme die Vielen als das Eine,"
hat irgendwann einmal ein Weiser gesagt.
Und heute sieht der Mensch,
dass es dahinter eine weitere Tür gibt
zu einem Zimmer mit Landkarten,
damit er sich noch besser
in diesen vielen Welten zurechtfinden kann."
Ken Wilbers AQAL-Bewusstseinslandkarte ist zur Zeit das Handwerkszeug, das mir am effektivsten erscheint, um das kennen zu lernen und zu erforschen was unter integraler Philosophie und Lebenspraxis im Gerede ist. Mein Leben in den letzten Jahren ist sehr bereichert worden durch die Auseinandersetzung damit.
Deswegen hatte ich im letzten Sommer auch die integrale Sommerakademie mit Michael Habecker besucht und war sehr begeistert von dem Niveau der Kommunikation und der Interaktionen, so wie von der Kombination Theorie und Themenentwicklung, Meditation und Befindlichkeiten. Es hat mich weiter darin bestärkt, in allen Lebensbereichen immer wieder zu überprüfen, welches der integrale Ansatz sein könnte.
Als zweiten integralen Autor mit dem ich mich intensiver auseinander gesetzt habe, möchte ich Rudolf Steiner nenne, der im Gegensatz zu Ken Wilber nicht nur Bestehendes einordnet und Strukturen vorgibt, sondern auch Inhalte, die mittlerweile, 80 Jahre nach seinem Tode, mehr denn je an Aktualität zugenommen haben, vielleicht gerade weil sie integral sind.
Diese beziehen sich auf viele Entwicklungsstufen in vielen verschiedenen kosmischen und rdischen Lebensbereichen. Versucht man diese in Wilbers AQAL-Modell einzuordnen, so findet man, dass er sich in der Tat mit Inhalten bezüglich aller Dimensionen dieser Landkarte auseinander gesetzt hat. In Bezug auf Politik hat er meiner Meinung nach mit dem Konzept der sozialen Dreigliederung wichtige und aktuelle Impulse gegeben für deren Entwicklung. Das wäre zum Beispiel ein Thema über das ich gerne in der Regiogruppe in Austausch kommen würde.
Deswegen hatte ich im letzten Sommer auch die integrale Sommerakademie mit Michael Habecker besucht und war sehr begeistert von dem Niveau der Kommunikation und der Interaktionen, so wie von der Kombination Theorie und Themenentwicklung, Meditation und Befindlichkeiten. Es hat mich weiter darin bestärkt, in allen Lebensbereichen immer wieder zu überprüfen, welches der integrale Ansatz sein könnte.
Als zweiten integralen Autor mit dem ich mich intensiver auseinander gesetzt habe, möchte ich Rudolf Steiner nenne, der im Gegensatz zu Ken Wilber nicht nur Bestehendes einordnet und Strukturen vorgibt, sondern auch Inhalte, die mittlerweile, 80 Jahre nach seinem Tode, mehr denn je an Aktualität zugenommen haben, vielleicht gerade weil sie integral sind.
Diese beziehen sich auf viele Entwicklungsstufen in vielen verschiedenen kosmischen und rdischen Lebensbereichen. Versucht man diese in Wilbers AQAL-Modell einzuordnen, so findet man, dass er sich in der Tat mit Inhalten bezüglich aller Dimensionen dieser Landkarte auseinander gesetzt hat. In Bezug auf Politik hat er meiner Meinung nach mit dem Konzept der sozialen Dreigliederung wichtige und aktuelle Impulse gegeben für deren Entwicklung. Das wäre zum Beispiel ein Thema über das ich gerne in der Regiogruppe in Austausch kommen würde.
Was oder wie könnte für mich integrale Politik sein?
Um es gleich vorweg zu sagen, ich glaube nicht an integrale Parteipolitik, weil ich überzeugt bin davon, dass die Strukturen und Instanzen der etablierten Parteien in sich weit weg von integral sind und es deshalb nicht möglich sein wird, auf diese Weise wirklich integrale Politik zu betreiben. Jedenfalls kann das nur einen kleinen Anteil einer politischen Arbeit ausmachen.
Am Beispiel der grünen Politik können wir sehr gut im Ansatz erkennen, was mit einem postkonventionellen Ansatz in einem konventionellen politischen Rahmen passiert, im positiven und im negativen. Sie haben sich auffressen lassen vom System, wird überall gejammert, sie sind den anderen Parteien immer ähnlicher geworden, es geht ihnen auch vermehrt um Macht, sie sind ihren Prinzipien untreu geworden. Darin mag sicher Wahres liegen, doch ich denke, dass es nicht anders möglich war um bestehen zu können. Und das Positive an dem Geschehen ist, dass die Grünen keine Mehrheit mehr brauchen um trotzdem viel Einfluss auszuüben. Es hat da den sehr kuriosen Effekt gegeben, dass es heute keine konventionelle Partei mehr gibt, die auskommt ohne Umweltthemen mit einzubeziehen.
Alle Parteien sind mit grünen Ideen unterwandert. Der reale Impakt der grünen Bewegung ist viel größer als der Prozentsatz, den sie in der Parteienlandschaft hat, aussagt. Und ich denke, dass dieser Trend sich fortsetzen und sogar verstärken wird in Bezug auf integrale Politik. Allerdings glaube ich, dass Parteipolitik noch weniger den notwendigen Rahmen hergeben kann für die Entwicklung von integralem politischem Denken, Fühlen und Handeln. Um herauszufinden wo überall man Politik machen kann, damit sie integral wird und bleibt und sich entwickeln kann, das möchte ich herausfinden und ausarbeiten um anschließend zu erkennen wo ich aktiv werden kann, oder es vielleicht schon bin und nur auszubauen brauche.
Am Beispiel der grünen Politik können wir sehr gut im Ansatz erkennen, was mit einem postkonventionellen Ansatz in einem konventionellen politischen Rahmen passiert, im positiven und im negativen. Sie haben sich auffressen lassen vom System, wird überall gejammert, sie sind den anderen Parteien immer ähnlicher geworden, es geht ihnen auch vermehrt um Macht, sie sind ihren Prinzipien untreu geworden. Darin mag sicher Wahres liegen, doch ich denke, dass es nicht anders möglich war um bestehen zu können. Und das Positive an dem Geschehen ist, dass die Grünen keine Mehrheit mehr brauchen um trotzdem viel Einfluss auszuüben. Es hat da den sehr kuriosen Effekt gegeben, dass es heute keine konventionelle Partei mehr gibt, die auskommt ohne Umweltthemen mit einzubeziehen.
Alle Parteien sind mit grünen Ideen unterwandert. Der reale Impakt der grünen Bewegung ist viel größer als der Prozentsatz, den sie in der Parteienlandschaft hat, aussagt. Und ich denke, dass dieser Trend sich fortsetzen und sogar verstärken wird in Bezug auf integrale Politik. Allerdings glaube ich, dass Parteipolitik noch weniger den notwendigen Rahmen hergeben kann für die Entwicklung von integralem politischem Denken, Fühlen und Handeln. Um herauszufinden wo überall man Politik machen kann, damit sie integral wird und bleibt und sich entwickeln kann, das möchte ich herausfinden und ausarbeiten um anschließend zu erkennen wo ich aktiv werden kann, oder es vielleicht schon bin und nur auszubauen brauche.
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